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Interview mit Joschua Eckmann

🎙Hallo Ecki, vor vier Wochen hast du Dir das Innenband gerissen, wie geht es Dir?

 

🏒Mir geht's soweit gut. Das Innenband scheint wieder stabiler zu sein und in zwei Wochen werde ich wohl mit Physiotherapie anfangen dürfen.

 

🎙Wie verläuft Deine Reha?

 

🏒Viel kann ich eben noch nicht machen. ich fordere mich selbst immer wieder etwas heraus, beuge das Knie so weit wie möglich, versuche es normal auch ohne Bandage oder Schiene zu belasten. 

 

🎙Hast Du Dir einen Termin als Ziel gesetzt, wann Du wieder spielen möchtest?

 

🏒Spielen will ich immer, aber da muss man auch abwarten, wie die Genesung verläuft. Vor Jahresende würde ich allerdings schon gern wieder spielen. 

 

🎙Was sagst Du zur aktuellen Leistung deiner Teamkollegen?

 

🏒Ich konnte krankheitsbedingt leider nicht alle Spiele anschauen, die Ergebnisse stimmen jedenfalls. Was man zu sehen bekommen hat, bringt natürlich viel Vorfreude auf das Comeback mit. 

 

🎙Ist es schwierig, nur zuzusehen, noch dazu, wo Du gerade neu ins Team gefunden hast?

 

🏒Das Zuschauen hinterlässt sicherlich immer Spuren, nach mehreren schweren Verletzungen kann man sich da schon Mal schwer tun, gerade auch, weil ich im Nachwuchs oft nicht ins Spiel eingreifen durfte. Aber die Teamkollegen zu beobachten, Stärken und schwächen des Gegners auszumachen, hilft einem auch im eigenen Spiel, wenn es dann wieder soweit ist. Und um‘s Teambuilding braucht man sich ja keine Sorgen zu machen, wir sind eine Einheit, verfolgen alle zusammen ein Ziel und harmonieren sehr gut. 

 

🎙Du lebst seit diesem Sommer in Ulm und studierst, hast Du langfristige Pläne?

 

🏒Wer mich kennt weiß sicherlich, dass ich nicht sehr viel oder sehr weit voraus plane. Es gibt immer wieder Umstände, die sich verändern können. Ich bin froh wieder zurück zu sein und ich sehe mich auf jeden Fall die nächsten Jahre hier in Ulm. Was nach dem Studium passiert, ist nicht geplant.